Rotes Kreuz mit beeindruckender Bilanz
Im vergangenen Jahr 22547 Einsätze absolviert/Heiner Kauck bleibt Vorsitzender
Gelnhausen (woe). Heiner Kauck bleibt Vorsitzender des DRK-Kreisverbandes Gelnhausen.
Bei der Jahreshauptversammlung in der Stadthalle Gelnhausen bestätigten ihn die Mitglieder einstimmig im Amt. Kauck bedankte sich für das Vertrauen und versprach, weiterhin mit Energie ans Werk zu gehen.
Alle anderen Vorstandspositionen wurden einstimmig en bloque gewählt. Elli Köhler und Jürgen Michaelis arbeiten als stellvertretende Vorsitzende. Werner Ehlers ist als Schatzmeister für die Finanzen verantwortlich. Dr. Rolf Lengemann und Hubert Müller komplettieren den Vorstand als Beisitzer. Hans Rüger, Otto Lang und Rolf Rudnick sind Ehrenmitglieder des Vorstandes. Darüber hinaus bestätigte die Versammlung Jutta Hoffmann (Kreisbereitschaftsleiterin), Christina Schaller (stellvertretende Kreisbereitschaftsleiterin), Martin Ludwig (Rotkreuzbeauftragter), Elli Köhler (Leiterin der Sozialarbeit), Christian Loncarovich (Bergwacht), Dr. Frank Kleespies (Wasserwacht) sowie Dr. Eberhard Koch, Dr. Ulrich Dehmer und Jochen Hohm als Kreisverbandsärzte. Den Finanzausschuss bilden Carola Weigelt, Jörg Herd, Klaus Antoni, Dieter Fischer und Werner Glorer. Im Verlauf des Abends zeichnete Heiner Kauck langjärige Mitglieder aus. Er verlieh die Dienstmedaille des Roten Kreuzes an Michael Vahlberg aus Bad Orb. Heinrich Scheibelein aus Niedermittlau zeichnete er mit dem Blauen Band des Kreisverbandes aus. Edmund Fingergut aus Freigericht ist seit 60 Jahren aktiv. Hans Peter Krausgrill gehört dem DRK seit 50 Jahren an. Für 40 Jahre aktiven Dienst ehrte Kauck Marianne Reitz, Karl-Heinrich Reitz, Heinz Reußwig und Elisabeth Steiner (alle aus Lützelhausen). Claus Scheuren ist seit 25 Jahren Mitglied. Ihr 20jähriges DRK-Jubiläum feierten Matthias Benatzky und die Firma Iffland. Seit fünf Jahren sind Marcus Böttcher, Waldemar Getmann und Robert Beson dabei.
Geschäftsführer Michael Kronberg legte eine beeindruckende Bilanz über die Ereignisse und Aktivitäten des vergangenen Jahres vor. Zudem zeigte er Veränderungen und Perspektiven für die Zukunft auf. “2008 war wieder ein erfolgreiches Jahr für das Rote Kreuz in Gelnhausen”, freute er sich. “Die wirtschaftliche Situation ist grundsolide.” 130 hauptamtliche Mitarbeiter, Praktikanten, Zivildienstleistende und Freiwillige im Sozialen Jahr absolvierten 2008 22.547 Einsätze. “Alle leisteten hervorragende Arbeit”, bescheinigte der Kreisgeschäftsführer. Mit 24 Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeugen legten sie dabei mehr als eine Million Kilometer zurück. Eine Überprüfung des Qualitätsmanagements brachte durchweg positive Ergebnisse. 36 Schwestern verosrgen von den Stationen Bad Orb, Bieber, Wächtersbach, Birstein und Gründau derzeit 330 Patienten. “Trotz aller Vorgaben aus der Pflegeversicherung gelingt es unseren Schwestern, Zeit zu haben und Wärme zu vermitteln”, bescheinigte Kronberg. Die Ausbildungsabteilung führte mit zwei hauptamtlichen und 20 ehrenamtlichen Ausbildeern im Jahr 2008 263 Lehrgänge durch. Dabei unterrichteten sie 3.520 Menschen in Erster Hilfe. Der Kleiderladen gab 16.638 Kleidungsstücke an Bedürftige ab. Die Helfer führten zudem 71 Blutspende-Aktionen durch. Kronberg ging auch auf die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Rotkreuzhauses in Gelnhausen ein. Er thematisierte außerddem die Chronik des Kreisverbandes, die derzeit vom Historiker Erhard Bus erstellt wird. Kreisbereitschaftsleiterin Jutta Hoffmann berichtete über Sanitätsdienste, Aktionstage und andere Aktivitäten. 535 Mitglieder sind in 14 Bereitschaften aktiv. Zu den Aufgabenschwerpunkten zählen Blutspenden, Sanitätsdienste und Sozialarbeit. Insgesamt summierten sich die Sanitätsdienste bei Großveranstaltungen wie dem Schelmenmarkt und Kinzigtal total auf 1400 Stunden. Der Aktionstag “Helfen macht Spaß” sei ein großer Erfolg gewesen und solle im nächsten Jahr wiederholt werden.Alle Helfer verfügten über eine solide Grundausbildung im DRK mit entsprechender fachlicher Weiterbildung. “Wo Rotes Kreuz drauf stehe, ist auch Rotes Kreuz drin”, machte Hoffmann deutlich. “Darauf können sich alle Hilfesuchenden jetzt und in Zukunft verlassen.”